Translations of this page:

Ansteuerung

Zur Ansteuerung der Karte wird ein Programm benötigt, welches direkt an den Parallelport schreiben kann. Unter Windows kann man zum Testen beispielsweise ZLPORTIO verwenden. Eine komplexere Linux-Lösung ist zur Zeit in Arbeit.

Die feritge Karte wird über die beiden Jumper so eingestellt, daß die Datenleitung D7 des Parallelports an einem Strobe-Eingang des Demultiplexer (IC1) und der 2. Stobe-Eingang auf 0-Signal liegt. (Wird eine 2. Karte parallel zur ersten betrieben so ist bei dieser der 1. Strobe-Eingang auf Masse zu legen und der 2. Über die Jumper mit D6 zu verbinden.)

Nochmal zur Erinnerung: Die ersten 4 Bit dienen zur Adressierung des Ausgangssignals.

Das 5. Bit legt den Zustand des angesprochenen Ausgangs fest.

Bit 7 und 8 (in unserem Fall duch die Jumpereinstellung nur Bit 8) steuern durch ein 0-Signal die Datenübernahme.

Z.B.

Ausgangskanal 0 einschalten:

Datenleitung Dezimal Hexadezimal
7 6 5 4 3 2 1 0
1 0 0 1 0 0 0 0 144 90
0 0 0 1 0 0 0 0 16 10

Was ist passiert?

  • Schritt 1 (Ausgabe von dezimal 144)

Über D0 - D3 wurde der Kanal 0 angewählt.

D4 legt fest, daß der Ausgang auf 1 gehen soll.

D7 sagt aus, daß die Karte noch nicht reagieren soll.

  • Schritt 2 (Ausgabe von dezimal 16)

Adresse (D0 -D3) und die Signalleitung D4 behalten ihren Zustand bei.

D7 schaltet auf 0 und gibt somit die Übernahme der Daten auf den Adressierten Ausgangakanal frei. Der Ausgang schaltet auf 1

Von der schaltungstechnischen Seite wurde im 1. Schritt die Adresse an den Demultiplexer angelegt und das Ausgangssignal an die J und K Eingänge der Flip-Flops gelegt. Durch das 1-Signal über D7 am Strobeeingang wurde jedoch verhindet, daß eine negative Flanke am Takteingang der Flip-Flops erscheint. Durch Umsetzen von D7 auf 0 wird in Schritt 2 diese Flanke erzeugt und das Flip-Flop Übernimmt den Eingangszustand auf den Ausgang.

Ausgangskanal 5 einschalten:

Datenleitung Dezimal Hexadezimal
7 6 5 4 3 2 1 0
1 0 0 1 0 1 0 1 149 95
0 0 0 1 0 1 0 1 21 15

Was ist passiert?

  • Schritt 1 (Ausgabe von dezimal 149)

Über D0 - D3 wurde der Kanal 5 angewählt.

D4 legt fest, daß der Ausgang auf 1 gehen soll.

D7 sagt aus, daß die Karte noch nicht reagieren soll.

  • Schritt 2 (Ausgabe von dezimal 21)

Adresse (D0 -D3) und die Signalleitung D4 behalten ihren Zustand bei.

D7 schaltet auf 0 und gibt somit die Übernahme der Daten auf den Adressierten Ausgangakanal frei. Der Ausgang schaltet auf 1

Ausgangskanal 5 ausschalten:

Datenleitung Dezimal Hexadezimal
7 6 5 4 3 2 1 0
1 0 0 0 0 1 0 1 133 85
0 0 0 0 0 1 0 1 5 5

Was ist passiert?

  • Schritt 1 (Ausgabe von dezimal 133)

Über D0 - D3 wurde der Kanal 5 angewählt.

D4 legt fest, daß der Ausgang auf 0 gehen soll.

D7 sagt aus, daß die Karte noch nicht reagieren soll.

  • Schritt 2 (Ausgabe von dezimal 5)

Adresse (D0 -D3) und die Signalleitung D4 behalten ihren Zustand bei.

D7 schaltet auf 0 und gibt somit die Übernahme der Daten auf den Adressierten Ausgangakanal frei. Der Ausgang schaltet auf 1

Zum schalten eines Kanals werden also immer 2 Schritte benötigt. Im ersten Schritt werden die Daten festgelegt und im 2. Schritt wird das Übernahmesignal für die gewünschte Karte erzeugt.

hardware/ansteuerung.txt · Zuletzt geändert: 2006/04/27 19:35 von tom
CC Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 Unported
www.chimeric.de Valid CSS Driven by DokuWiki do yourself a favour and use a real browser - get firefox!! Recent changes RSS feed Valid XHTML 1.0