Via NRPE lassen sich nicht nur Checks aussführen, sondern jegliches Kommando. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, die komplette Kommunikation (check_nrp ←→ NRPE-Dienst) verschlüsselt ablaufen zu lassen. Weiterhin können nur die in der Konfigurationsdatei des NRPE-Dienstes festgelegten Kommandos ausgeführt werden. Diese Datei wird beim Starten des NRPE-Dienstes eingelesen, weswegen Änderungen in dieser Datei logischerweise einen Neustart des Dienstes nach sich ziehen.
http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=26589&package_id=40241
./configure
make
define command{
command_name nt_check_disk_c
command_line $USER1$/check_nrpe -H $HOSTADDRESS$ -c
nt_check_disk_c
}
define service{
host_name fileserver1
service_description Speicherplatz Partition C
check_command nt_check_disk_c
max_check_attempts 3
normal_check_interval 1
retry_check_interval 1
check_period 24x7
notification_interval 10
notification_period 24x7
notification_options w,c,u,r
contact_groups Nagios_Admin
}
http://www.miwi-dv.com/nrpent/
http://www.nagiosexchange.org/cgi-bin/page.cgi?g=Detailed%2F2131.html;d=1
nrpe_nt –i
ausführen.
net start nrpe_nt
ausführen (oder über die Dienste-Verwaltung von Windows starten)
command[nt_check_disk_c]=C:\NRPE\bin\diskspace_nrpe_nt.exe c: 80 90
command[nt_check_cpuload]=C:\NRPE\bin\cpuload_nrpe_nt.exe 90 95
command[nt_check_NTsyslog_service]=C:\NRPE\bin\service_nrpe_nt.exe "NTsyslog"
Gruppe anlegen, in der unser Nagios NRPE später laufen soll:
groupadd --system nagios
(muss nicht zwingend sein, bei den meisten Distris macht der Useradd beides)
Benutzer Anlegen für NRPE:
useradd --system --shell `which nologin` -c "Nagios Check" nagios -g nagios
Nun bringen wir dem OS noch bei, dass der Service NRPE auf Port 5666 TCP laufen wird:
echo "nrpe 5666/tcp" >>/etc/services
Nochmal als kurzes Reprise wie ich die Nagios Plugins compile (siehe Punkt 2.3 weiter oben)
cd /usr/local/src tar xzf /irgendwo_auf_der_platte/nagios-plugins-VERSION.tar.gz cd nagios-plugins-VERSION ./configure && make && make install
Compilen des NRPE Daemons:
cd /usr/local/src tar xzf /irgendwo_auf_der_platte/nrpe-VERSION.tar.gz cd nrpe-VERSION ./configure && make && make install
Beim Aufruf kann man wählen, ob NRPE über XINETD oder als Daemon laufen soll. Davon abhängig sind die weiteren Vorbereitungen.
Wir benutzen überall den XINETD, da dieser über den TCPWrapper schon dafür sorgt, dass nur der Monitoringhost eine Verbindung aufbauen kann. Außerdem werden so bei jedem CHECK die configs neu angezogen, man spart sich also den Reload des laufenden Daemons.
Wir müssen dem XINETD nur im Config-Verzeichnis eine weitere Config für NRPE hinterlegen:
make install-xinetd install-daemon-config
Dabei passiert folgendes (bei NRPE-Version 2.12):
/usr/bin/install -c -m 644 sample-config/nrpe.xinetd /etc/xinetd.d/nrpe /usr/bin/install -c -m 775 -o nagios -g nagios -d /usr/local/nagios/etc /usr/bin/install -c -m 644 -o nagios -g nagios sample-config/nrpe.cfg /usr/local/nagios/etc
In /etc/xinetd.d/nrpe muss only_from angepasst werden:
only_from = IP_OF_YOUR_MONITORING_HOST
Am Ende von /usr/local/nagios/etc/nrpe.cfg müssen ggf. die lokalen Checks angepasst werden, z.B.:
command[check_sda1]=/usr/local/nagios/libexec/check_disk -w 20% -c 10% -p /dev/sda1
NRPE liefert eigene Init-Scripts für verschiedene Systeme mit, das normale Initscript läuft mit RH. Für Debian und SuSE gibts eigene Scripten. Das passende Script kopiert man einfach an die für das OS richtige Stelle und verlinkt es in die Runlevel.
cp /usr/local/src/nrpe-VERSION/init-script /etc/init.d/nrpe (für RH) cp /usr/local/src/nrpe-VERSION/init-script.suse /etc/init.d/nrpe (für SuSE) cp /usr/local/src/nrpe-VERSION/init-script.debian /etc/init.d/nrpe (für Debian) # Debian/Ubuntu update-rc.d -n nrpe defaults # Red Hat/SuSE chkconfig --add nrpe chkconfig --level 2345 nrpe on
NRPE bringt von Haus aus eine Sample Config mit, mit der man schon recht viel anfangen kann. Einige Parameter kann man sich beim Betrieb mit XINETD sparen, ansonsten kann man fast alles auf den Defaults lassen.
Die eigentlich interessante Stelle sind die definierten Checkcommands. In der Sample Config sind diese ganz unten zu finden.
command[check_users]=/usr/local/nagios/libexec/check_users -w 5 -c 10
Hier kann man nun nach Lust und Laune weitere Checks definieren
Einige Perl Plugins haben Probleme, dass sie die utils.pm unter /usr/local/nagios/libexec (Standardpfad) nicht finden. Kopier das PM in den Perl Include Pfad .. Ein kurzes
perl -e 'print join "\n", @INC'
druckt uns die Include Pfade aus. Irgendwo hier wird unser utils.pm auch sein neues zuhause finden
Bei Websphere und Oracle hatte ich öfters Probleme, dass die Environment Entries nicht so gepasst haben wie es nötig gewesen wäre. Einfach ein Shellscript drum-rum wrappen und innerhalb des Scripts die ENV Entries setzen
Sudo-Probleme ueber NRPE sind manchmal schwer zu identifizieren, weil sich sudo per NRPE anders verhaelt als ueber die Kommandozeile, wenn in der /etc/sudoers die Zeile
Defaults requiretty
gesetzt ist. Dieses Setting fuehrt dazu, dass nicht interaktive sudo-Aufrufe (also auch NRPE) nicht moeglich sind! Richtig waere also:
#Defaults requiretty