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Systemvoraussetzungen Nagios-Cluster Lösung

Nicht selten kommt es vor, dass Nagios mittlerweile im eigenen Unternehmen so bedeutend geworden ist, dass ein Ausfall des Nagiosservers nicht mehr hingenommen werden kann, hierfür ist ein Hochverfügbarkeitscluster die Lösung.
Ich werde deshalb in der nächsten Zeit hier meine Schritte bei der Installation und Einrichtung einer Redundanzlösung vorstellen.

Ich habe das Ganze mit Hilfe von 2 BladeServern in zwei örtlich getrennten Rechenzentren realisiert.
Als Serverbetriebssystem habe ich SuSE Linux Enterprise Server 9 (SLES 9) mit Servicepack 3 im Einsatz.
Für die Datensynchronistation verwende ich das von SuSE mitglieferte Softwarepaket DRBD und als Clustersoftware das ebenfalls mitgelieferte Softwarepaket Heartbeat.

Vorbereitungen:
Zwingend für den Einsatz von DRBD ist auf jeden der beiden Server eine dafür eigene separate Partition, welche die Größe der für den Cluster zur Verfügung zu stellenden Daten haben soll (in meinem Fall 60 GByte).
Es ist sinnvoll dies bereits bei der Installation von Linux zu berücksichtigen, da in den meisten Fällen eine nachträgliche Verkleinerung bestehender Partitionen nicht möglich ist; selbstverständlich kann man aber auch nachträglich hierfür eine weitere Festplatte in die Geräte einbauen.
Als Filesystem für diese Clusterpartition habe ich Ext3 gewählt (XFS wird erst von DRDB ab Version 0.7 unterstützt !).

Desweiteren benötigt jeder der beiden Server 2 Netzwerkkarten (hier: eth0 und eth1)

 Nagios Cluster Schema


Hier gehts weiter zur Installation

nagios/howtos/wiki_cls_01.txt · Zuletzt geändert: 2006/11/09 17:44 von streuner
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