Titel: Shinken
Referent: Gerhard Laußer
Abstract: Shinken entstand 2009 als Neuimplementierung von Nagios in der Programmiersprache Python. Der Autor Jean Gabès wollte damit erreichen, daß die zum Stillstand gekommene Entwicklung von Nagios auf Basis dieses neuen Codes wieder Fahrt aufnimmt. Ethan Galstad, der Nagios für vollendet erklärt hatte und sogar Patches ignorierte, wollte davon nichts wissen, war er doch mehr an der kommerziellen Vermarktung von Nagios interessiert. Als Jean Gabès Shinken als künftiges Release 4 von Nagios vorschlug, kam es zum Eklat. Seitdem wird Shinken als eigenständiges Projekt entwickelt. Anders als Nagios besteht ein Shinken-System aus mehreren spezialisierten Prozessen, wodurch selbst bei sehr großen Konfigurationen Performanceengpässe vermieden werden. In großen Umgebungen kann Shinken auch als verteiltes System mit beliebig vielen Prozessen laufen. Hauptaugenmerk bei der Entwicklung war die vollständige Kompatibilität zu Nagios, was Konfigurationsdateien und Plugins betrifft. (Bei OMD kann transparent zwischen einem Nagios- und einem Shinken-Core hin- und hergeschaltet werden) Mittlerweile gibt es aber bei Shinken auch Features, welche Nagios nicht oder nur mit Hilfe von AddOns kennt, z.B. Business Prozesse. In diesem Vortrag wird es in erster Linie um die Neuheiten gehen, die im letzten Jahr implementiert wurden.
Shinken Präsentation
Titel: Icinga
Referent: Bernd Erk
Abstract: Der Vortrag gibt einen aktuellen Überblick über den Projektstatus von Icinga. Neben neuen Features der Version 1.4 zeigt er Möglichkeiten zur Verwendung der neuen API und auch Veränderungen am klassischen Interface. Gerne möchten wir auch wieder die Gelegenheit nutzen um Wünsche, Fragen und Anregungen für das Interface, Architektur und die geplante CORE-API aufzunehmen.
(Anmerkung: die komplette Icinga-Präsentation ist über 2 MB. Daher zwei Teile. Einfach, mit z. B. cat, wieder zusammenfügen. Unter Linux: cat nw_2011_icinga-teil* > nw_2011_icinga.pdf)
nw_2011_icinga-teil1.pdf nw_2011_icinga-teil2.pdf Präsentation
Referent: Henri Wahl
Abstract: Nagstamon ist ein Bindeglied zwischen Monitor-Servern (Nagios/Icinga/Centreon/Opsview/Check_MK/Op5 Ninja) und Administrator-Desktop (Linux/Windows/MacOS/*BSD). Das Web-GUI und die verschiedenen Notifications (z.B. Mail) werden ergänzt bzw. ersetzt durch eine kleine Statusanzeige auf dem Desktop/Systray, die den Status von in Not geratenen Hosts und Services wiedergibt. Auf Wunsch kann dabei auch optisch und akustisch auf Störfälle aufmerksam gemacht werden. Auf Ereignisse kann sofort reagiert werden (Acknowledge/Downtime/Recheck) oder mit betroffenen Hosts Verbindung aufgenommen werden (SSH/VNC/RDP). Nagstamon ist in Python geschrieben und nutzt GTK, wodurch es auf vielen Plattformen läuft.
Neben der Vorstellung des derzeitigen Nagstamon ist beabsichtigt, es im Praxisteil auszuprobieren, Ideen für zukünftige Versionen zu sammeln und vielleicht sogar Mitstreiter zu finden.
Nagstamon Präsentation
Titel: Gearman
Referent: Sven Nierlein
Abstract: Mod-Gearman, aus der Not heraus geboren, entwickelt sich inzwischen zum DNX Nachfolger. Es verbindet Nagios mit dem Open Source Message Queue System Gearman und ermöglich damit hochperformante und verteilte Monitoring Umgebungen. Der mitgelieferte schlanke Worker kann zur reinen Lastverteilung aber auch für entfernte Netzwerksegmente verwendet werden. Hierbei wird über Host- und Servicegruppen gesteuert welcher Worker für welche Checks zuständig ist. Darüber hinaus ist eine Anbindung von PNP4Nagios möglich.
Gearman Präsentation
Titel: OMD - The Open Monitoring Distribution
Referent: Lars Michelsen
Abstract: Die Open Monitoring Distribution ist angetreten, um die Art, wie Nagios installiert und administriert wird, grundlegend zu revolutionieren. So können mit OMD nicht nur mehrere Versionen von Nagios und den Addons parallel installiert werden, sondern auch mehrere Instanzen gleichzeitig betrieben werden.
In diesem Vortrag wird das Projekt und seine Entstehungsgeschichte und wichtige Ideen vorgestellt und dann natürlich live demonstriert - angefangen von der (sehr einfachen) Installation, über das Anlegen und Verwalten von Sites (unabhängigen Nagios-Instanzen) bis zum Einrichten eines komplett funktionsfähigen Monitoring-Systems mit allen Schikanen.
Da ein Großteil der Teammitglieder anwesend sein wird, besteht Möglichkeit für Fragen und Diskussion aus erster Hand.
(Anmerkung: die komplette OMD-Präsentation ist über 2 MB. Daher drei Teile. Einfach, mit z. B. cat, wieder zusammenfügen. Unter Linux: cat omd-teil* > OMD.pdf)
omd-teil1.pdf omd-teil2.pdf omd-teil3.pdf Präsentation
Titel: Check_MK Business Intelligence
Referent: Lars Michelsen
Abstract: Die neueste Entwicklung im Check_MK Projekt heißt „Business Intelligence“ - kurz „Check_MK BI“. Grundlage von BI ist die Aggregation der Zustände einzelner Hosts und Services zu komplexeren Objekten - z.B. von Anwendungen. Das Grundprinzip ist ähnlich zum allseits bekannten Nagios BP. Es liegt aber ganz andere Architektur zugrunde, die etliche Vorteile bietet. So ist Check_MK BI eine Erweiterung der Multisite-GUI. Damit sind auch Aggregationen möglich, die mehrere Nagios-Instanzen überspannen.
Ferner arbeitet die Konfiguration mit intelligenten Regeln und Platzhaltern, welche ermöglichen, mit wenigen generischen Regeln automatisch eine große Zahl von Aggregationen zu beschreiben - abhängig von den tatsächlich vorhandenen Host und Services. Check_MK BI ist so auch bei Installationen mit mehr als 10.000 Services noch handhabbar.
Check_MK BI ist in die Multisite-GUI nahtlos integriert und ermöglicht auch eine übersichtliche Baum-Darstellung von Aggregationen auf einen Blick.
Check_MK Business Intelligence Präsentation
Titel: Java Server Monitoring mit Nagios
Referent: Roland Huss
Abstract: JMX ist die standardisierte Monitoring-Schnittstelle zur Überwachung von Java JEE Servern. In diesem Vortrag werden die gängisten JMX Nagios-Plugins vorgestellt und verglichen inklusive der Ergebnisse eines Benchmark-Tests für verschiedene Szenarien.
Von diesen JMX Nagios-Plugins wird check_jmx4perl dann
näher vorgestellt.
Neben der Auswahl des richtigen Tools stellt sich natürlich die Frage was überwacht werden soll. Daher werden in dem Vortrag die wichtigsten Metriken vorgestellt. Die Auswertung mithilfe check_jmx4perl wird demonstriert und eine dazu passende Nagios Konfiguration vorgestellt.
JMX Präsentation
Titel: Magic Smoke im Aether (Netzwerkmonitoring mit Check_MK)
Referent: Florian Heigl
Abstract: Einer der spannendsten Punkte war fuer mich immer, bewegliche Umgebungen in Nagios zu ueberwachen. Mit Check_MK hat man ein paar besondere Moeglichkeiten, um schnell mit Konfigurationsaenderungen umzugehen. Wir werden uns Standardfaelle (Monitoring von SAN/LAN Devices) anschauen, und dann weiterhin „eher abstruse“ Hardware betrachten, die Automatisierung der Parent-Funktion von Nagios ausprobieren und dann versuchen, *relevante* Trafficpattern ueber die NagVis Integration zu beobachten.
Magic Smoke im Aether (Netzwerkmonitoring mit Check_MK) Präsentation
Magic Smoke im Aether (Netzwerkmonitoring mit Check_MK) FAQ's
Titel:Monitoring mit collectd und Nagios
Referent: Sebastian Harl
Abstract: collectd ist ein mächtiges Werkzeug zum effizienten Sammeln und Verarbeiten von Performance-Daten. Diese werden üblicherweise zur Performance-Analyse, Kapazitätsplanung und Fehler- bzw. Ursachensuche genutzt. Performance-Daten werden aber auch für das Monitoring benötigt. Nagios ist der de facto Standard der Monitoring-Systeme, benötigt aber, im Vergleich zu collectd, viele Ressourcen zur Abfrage eines Performance-Wertes.
Dieser Vortrag stellt collectd kurz vor und erörtert, wie die beiden Systeme zusammengeführt werden können, um das Beste aus beiden Welten miteinander zu vereinen. Sowohl collectd wie auch Nagios bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, das jeweilige System zu erweitern oder mit anderer Software zu kombinieren. Mögliche Ansätze werden vorgestellt und dürfen/sollen gerne im oder nach dem Vortrag diskutiert werden.
collected Präsentation (überarbeitet vom 15.6.2011)
Titel:NagiosQL
Referent: Rouven Homann
Abstract: NagiosQL ist ein webbasiertes Administrationswerkzeug für Nagios und Icinga. Mit NagiosQL lassen sich komplexe Konfiguration mit allen wichtigen Optionen erstellen, in einer Datenbank verwalten und benutzen. Die Präsentation und Demo zeigt die neusten Funktionen wie z.B. das Command Line Interface, Apache Authentifizierung, das neue Benutzer-/Gruppen-Sicherheitskonzept, sowie einige weitere nützliche Fähigkeiten. Desweiteren geben wir einen Ausblick auf bisher bereits feststehende Änderungen in den kommenden Versionen und nehmen Stellung zu letzten Entwicklungen von NagiosXI in Bezug auf NagiosQL.
NagiosQL Präsentation
Es ist geplant mit einem OMD-Server vor Ort allen TeilnehmerInnen und Referenten die Möglichkeiten zu geben, OMD richtig kennen zu lernen und zu üben. Am ersten Nachmittag sollen sich die TeilnehmerInnen unter Anleitung mit dem Server konnektieren und sich ihre eigene OMD-Instanz bauen. Diese Instanz kann dann zwei Tage als Monitoring-Spielwiese für alle Fachvorträge genutzt werden. Ideal, denn alle Distris, Cores, Addons und Frameworks sind ja in OMD vertreten, die am Workshop behandelt und besprochen werden. Alle TeilnehmerInnen bekommen beim Workshop-CheckIn eine Workshop-ID. Diese wird auch der Instanzname, bzw. der Sitename sein.
Anmerkung: Netzwerk-Übersicht soll noch folgen
Nachdem sich hoffentlich möglichst viele TeilnehmerInnen ihre Instanzen/Sites gebaut und eingerichtet haben, können die Referenten ihre Themen in praktischen Übungen und Einheiten anleiten und Fragen beantworten. Konkrete Aufgabenstellungen können ja aus dem Speakers Corner kommen, wo echte Monitoring-Umgebungen vorgestellt und Schwierigkeiten, Knackpunkte und individuelle Wünsche aus dem Alltag beschrieben werden. Hier können viele Synergien entsehen.
Anmerkung: Netzwerk-Übersicht soll noch folgen
Referent: Detlef Bartel
Gerne möchte ich einen kleinen Einblick in unsere Umgebung geben und zeigen, welche Schwerpunkte diese Branche hat.
Anmerkung: Veröffentlichung Präsentation noch in Klärung
Referent: Michael Lübben
Hi,
also ich könnte mal unsere derzeitige Umgebungen, sowie die Planung für die neue Umgebung vorstellen.
Derzeitige Umgebungen:
Geplante Migration auf Icinga:
Anmerkung: Noch keine Präsentation bekommen
Referent: Reinhard Weh
Hallo, ich würde auch einen Überblick geben:
Aktuelle Umgebung:
Planung:
PDF der Präsentation auf Anfrage per Mail
Referent: Thomas Reichel
Moin, Moin dann reihe ich mich mal auch hier ein.
nächster Schritt:
Schwierigkeiten:
Anmerkung: Noch keine Präsentation bekommen
Referent: Thimo Ebert
Moin, moin, Ich würde ebenfalls einen kleinen Überblick über unsere Umgebung geben:
in Planung:
Anmerkung: Noch keine Präsentation bekommen
Referent: Karsten Schöke
Gern gebe ich einen Überblick über unsere Nagios Umgebung. Auf Wunsch von Detlef werde ich speziell auf die Überwachung unserer Storagesysteme EVA 6000/8000, sowie dem ESXi eingehen. Folgendes im Detail:
Dauer ca. 20-30 Minuten.
SC-vicodas Präsentation
Referent: Michael Nieberg
Ich könnte auch einen Vortrag bzw. Workshop anbieten. „Monitoring mit CMDB!“
basierend auf dem (kommerziellen) Produkt AixBOMS unserer Tochterfirma. U.a. bietet das AixBOMS auch die Möglichkeit Nagios-Objekte (hosts,services,templates, …) in Masken zu erfassen, mit CIs zu verknüpfen und daraus Nagioskonfigurationsdateien zu generieren. Weitere Aspekte: BSM, SLA, Anreicherung von Alarmen mit Informationen aus der CMDB, Lifecycle von Servern.
SC-nie Präsentation
Referent: Christian Rinne
Wir würden gerne einen Einblick in die Probleme und Möglichkeiten der Überwachung von heterogenen Netzwerken geben.
Immer wieder stoßen wir auf Probleme bei der Überwachung von Netzwerk Devices unterschiedlicher Hersteller. Auch die Performance der überwachten Devices spielt bei der Betrachtung des Monitoring Designs eine große Rolle. In größeren Infrastrukturen ist es wichtig fein abgestimmte Parent-Child Abhängigkeiten zu definieren, auch hier möchten wir einige Beispiele demonstrieren. Als letzten und wichtigsten Punkt möchten wir die Überwachung von Redundanzen betrachten und die Bewertung von Informationen mit dem Publikum diskutieren.
Anmerkung: Noch keine Präsentation bekommen